Hanauer Schmuckhalbzeug GmbH

Partner für Goldschmiede und Schmuckdesigner

Aktuelles


Verliert Goldschmuck seinen Glanz? 

Im dritten Quartal 2019 wurde ein Einbruch der weltweiten Nachfrage nach Goldschmuck um 16 % auf nur noch ca. 460 Tonnen verzeichnet - dem World Gold Council (WGC) zufolge wies das dritte Quartal damit den schwächsten Absatz seit über neun Jahren auf. Allein in Indien - auf das normalerweise mehr als ein Viertel der weltweiten Nachfrage nach Goldschmuck entfällt - sank die Nachfrage verglichen mit dem Vorjahr um 32 % auf ca. 100 Tonnen. Die schlechte Verbraucherstimmung ist neben dem hohen Goldpreis auch auf eine ausgeprägte Monsunzeit mit starken Regenfällen zurückzuführen. In China, wo die Nachfrage um 14 % auf ca. 165 Tonnen nachgab, ist ein ähnlicher Trend zu beobachten. Die Verbraucher kauften hier vor allem Stücke mit einem geringeren Feingewicht wie beispielsweise 3D-Gold. Angesichts der bereits zu Beginn der Festivalzeit schleppenden Verkäufe müsste sich der Absatz um mehr als 30 % erholen, um den Vorjahresverbrauch zu erreichen, was unwahrscheinlich sein dürfte.

Eine höhere Risikobereitschaft der Investoren schlägt sich zudem negativ auf den Goldpreis nieder. In den Verhandlungen zwischen den USA und China über den bilateralen Handel wurden vergangene Woche Fortschritte erreicht, was die Stimmung an den Aktienmärkten verbesserte: An den US-Börsen wurden Rekordstände erreicht. Gold hingegen hat die infolge der Zinssenkung durch die Fed erzielten Kursgewinne wieder abgegeben. Die veränderte, risikofreudigere Anlegerstimmung deutet kurzfristig auf ein Abwärtsrisiko für den Goldpreis hin.

 Zur Erinnerung: Der Goldpreis konsolidiert seit Mitte/Ende September nach hohen Kursgewinnen über den Sommer. Der Goldkurs in Euro war von Ende Mai bis Ende August um ca. 6.000,- €/kg gestiegen. Nach einem solch enormen Preisanstieg sind eine Konsolidierung und ein zeitweiliger Rückgang vollkommen normal. Der Gesamtausblick für Gold bleibt vor dem Hintergrund einer weiteren geldpolitischen Lockerung von Fed und EZB sowie einem rückläufigen Realzins positiv.

_____________________________________________________________________________________________

Aktuelle Versand- und Versicherungskosten:

  -  Standardsendung UPS: 10,00 Euro pro Sendung

  -  Versand mit OPExx: 20,00 Euro pro Sendung (ab 500 g Feinmetall)

  -  Versand mit G4S: 80,00 Euro (ab einem Wert von 20.000,00 Euro)

_____________________________________________________________________________________________

Edelmetall-Transferkosten:

Für externe Edelmetallbeistellungen berechnen wir Transferkosten von 15,00 Euro pro Auftrag.

Sämtliche Herstell- und Bearbeitungs-Preislisten sind gültig seit 01.07.2017.