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Aktuelles


Mit knapp 349.000 Kontrakten hatte Gold am 16. Februar das höchste Handelsvolumen an der COMEX seit Auflage des April-Futures. Ein Future verkörpert 100 Unzen Papier-Gold. Somit wurden 34,9 Millionen Unzen Papier-Gold an einem Tag an der COMEX gehandelt.

Zur Einordnung: Das Bergbauunternehmen Barrick Gold produziert pro Jahr ca. 7 Millionen Unzen Gold. Und Newmont Gold produziert pro Jahr in etwa 6 Millionen Unzen Gold. Grob produzieren die beiden weltgrößten Goldproduzenten also ca. 13 Millionen Unzen Gold pro Jahr und an der COMEX wurden an einem Tag mal eben 35 Millionen Unzen Papier-Gold gehandelt, was in etwa die dreifache Jahresproduktion der beiden größten Produzenten war.

Es scheint verrückt, wie die Terminmärkte den Preis für Gold oder Silber mit Volumen beeinflussen, das abseits jeder Realität liegt. Zudem ist an der Art und Weise der "Verkäufe" klar zu erkennen, dass es den Verkäufern nicht darum geht, eine Position zu verkaufen, die sie wirklich auch haben, sondern nur darum geht, den Preis nach unten zu pressen. Kein Investor oder institutioneller Anleger würde so seltsam verkaufen, wenn er die Position wirklich hätte. Was aber derzeit zu beobachten ist, scheint ein abgestimmtes Spiel, das täglich um etwa 14:30 Uhr losgeht.

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Die Preiskorrektur beim Gold liegt aktuell in der Spitze bei bis zu 3,50 €/g im 3-Monatsvergleich.

Der Goldpreis wird nach Ansicht des weltweit größten Edelmetallverarbeiters (Heraeus Precious Metals) im Jahr 2021 trotz der aktuellen Situation Rekordhöhen erreichen. „Wir gehen davon aus, dass die jüngsten Preisschwankungen an den Edelmetallmärkten angesichts der anhaltenden Corona-Krise und der Geldschwemme der Notenbanken anhalten“, sagte André Christl, Geschäftsführer von Heraeus Precious Metals, bei der Vorstellung der jährlichen Edelmetallprognose.

Silber dürfte von der starken Nachfrage aus der Industrie und dem anhaltenden Anlegerinteresse profitieren und sich sogar noch besser als Gold entwickeln. Die stark von der Automobilindustrie abhängigen Platingruppenmetalle sollten sich unter weiter kräftigen Schwankungen auf einem hohen Niveau bewegen. Dabei dürften einige Metalle wie Iridium oder Rhodium neue Höchststände markieren.

Goldpreis im August 2020 mit Allzeithoch in Euro

Am 7. August 2020 verzeichnete der Goldpreis mit 59,28 €/g (unverarbeitet) ein neues Allzeithoch in Euro. Vor Erreichen seines Rekordhochs am 7. August hatte der Goldpreis innerhalb von nur drei Wochen mehr als 5,50 €/g zugelegt. Die „neue Brandmauer“ von 60,-€/g wurde seinerzeit knapp noch nicht durchbrochen (Quelle: Heraeus).

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Formpreislisten 

Die aktuellen Herstell- und Bearbeitungspreislisten - gültig ab 01.01.2021 - sind bei Bedarf mit Angabe der Kundennummer abrufbar unter 0800 / 186 06 08.

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Aktuelle Versand- und Versicherungskosten:

  • Standardsendung UPS: 10,00 Euro pro Sendung
  • Versand mit OPExx: 20,00 Euro pro Sendung (ab einem Wert von 10.000,00 Euro bzw. bei Barren/Feinmetallen ab einem Wert von 5.000,00 Euro)
  • Versand mit G4S: 80,00 Euro pro Sendung (ab einem Wert von 20.000,00 Euro)

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Edelmetall-Transferkosten:

Für externe Edelmetallbeistellungen berechnen wir Transferkosten von 15,00 Euro pro Auftrag.